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E i n f ü h r u n g

   
   

 

"Alles beginnt mit der Sehnsucht"
                       
(Nelly Sachs)

Sehnsucht ist eine Grunderfahrung, die alle Menschen teilen: Sehnsucht nach...? Ja wonach eigentlich? Was gibt mir die Kraft, täglich morgens aufzustehen? Was (be)rührt mich? Wonach sehne ich mich in meinem tiefsten Innern?
Diesen Fragen nachzugehen, lädt diese Unterrichtsreihe ein, denn wir alle befinden uns auf unserer "Lebensreise", einem Weg (wohin eigentlich?).
Ein wichtiges Utensil auf Reisen ist der Koffer. Mit den "richtigen" Gegenständen bestückt ist er hilfreich auf unserer Lebensreise. Nicht selten aber ist er zu schwer und behindert eher ein angenehmes Vorwärtskommen oder macht es sogar unmöglich!  Unser "Lebenskoffer" muss also klug gepackt sein!                   

   
   

 

 

 

So ???     
 

   
         
     

 

 

 

   
   

A u f g a b e n

   
         
    1.Aufgabe: Bestandsaufnahme     è Ebene des ICH

Innehalten auf meiner Lebensreise und einmal überprüfen: Wie müsste mein Koffer gepackt sein? Oder anders ausgedrückt: Was gibt meinem Leben Kraft und Hoffnung? Noch konkreter:  Welche Gegenstände möchte ich in meinen Koffer packen, die über meine Sehnsucht Ausdruck geben? Was symbolisiert meine Sehnsucht?

 

   
   

Aufgabe:
Vor dem Hintergrund folgender 3 Leitfragen sind Gegenstände zu suchen,
 die in meinen Koffer gehören:

Was gibt mir Kraft?
Was berührt mich?
Wonach sehne ich mich?

   
   
 


2. Aufgabe:
Analyse & Reflexion meiner Sehnsucht; Vorbereitung der Ausstellung

a) Erstellung eines 1. Infoblattes ("Über meine Person"): Hier stellt man sich als Person vor (in welcher "Tiefe", entscheidet jeder selbst). Auf diesem Blatt können/sollen auch grundsätzliche Gedanken zum Thema Raum finden. Beispiele: s. unten ►►

b) Erstellung eines 2. Infoblattes ("Über meinen Sehnsuchtskoffer"): Hier soll erläutert werden, was sich hinter der gewählten Symbolik, den Gegenständen für mich verbirgt. Beispiele: s. unten ►►

c) Wahl von 2 Sehnsuchts-Zitaten aus einer Vorlagen-Datei; noch besser: eigene Zitate zum Thema finden (z. B. per Internet-Recherche...) und Begründung der Wahl!

 


 

   
    3. Aufgabe: Hauptteil - die Ausstellung ("Vernissage") im Klassenraum   è Ebene des DU / WIR    
   


Bei der Ausstellung wird deutlich: So unterschiedlich wie Menschen sind, so verschieden sind die Ausdrucksmittel, die für die Gestaltung der Koffer verwendet werden; so vielgestaltig sind die Antworten auf die drei Leitfragen (s. o.). Beispiele: s. unten
►►

Andererseits entdecke ich, dass es jenseits dessen aber sehr wohl  Gemeinsamkeiten gibt. Ich komme ins Gespräch mit den anderen "Reisenden": Ich entdecke, woraus andere ihre Kraft schöpfen, was sie anrührt  bzw. berührt, worin ihre Sehnsüchte bestehen: vom ICH zum DU zum WIR, d. h.:

Die Sehnsuchtskoffer treten miteinander in Dialog!



4. Aufgabe: Auswertung der Unterrichtsreihe / des Projektes / des Webquestes

    Auswertungsfragebogen

   
 
 

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M a t e r i a l i e n

   
     

 

   
    Folgende 7 Arbeitsblätter / Materialien stehen für die Bewältigung der Aufgaben zur Verfügung:    
 
 

 

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P r o z e s s

   
         

 

 

Aufgaben

Lies Dir das AB genau durch und führe die darauf befindlichen Arbeitsaufträge aus:

  1. Besorge Dir einen Koffer.

  2. Suche Gegenstände, die ausdrücken, was Dir die Kraft gibt; was Dich berührt; wonach Du Dich sehnst!

  3. Erstelle die beiden Infoblätter (s.o.: "Über meine Person / meinen Sehnsuchtskoffer").

  4. a) Wähle aus der Zitate-Datei 2 Zitate aus, die Dir am besten gefallen.
    b) Verschriftliche auch, warum Du diese beiden Zitate gewählt hast!

Abschließend wird die Unterrichtsreihe (der Webquest) von jedem Teilnehmer per Fragebogen evaluiert, d. h. ausgewertet (► Auswertungsfragebogen).


 

 

 
 

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P r ä s e n t a t i o n

   
     

 

   
   

Die Lösung zu den 3 Leitfragen erfolgt einmal als konkret-physische Ausstellung (im Klassenrahmen und mit anderen Klassen) und anschließend digital aufbereitet als virtuelle "Vernissage".

Exemplarisch hier drei digitale Beispiele:

Quelle / Idee für diesen Webquest:
Ausstellung und Veranstaltungsreihe an St. Marien / Kassel, am Bebelplatz, November 2007

Beispiel 1

Die Beschreibung dazu éê


Beispiel 2

Die Beschreibung dazu éê


Beispiel 3

Die Personen-Beschreibung dazu éê

Die Koffer-Beschreibung dazu éê

 

   
 
 

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E v a l u a t i o n

   
         
   

1. Auswertungsfragebogen (Evaluation)

Abschließend wird die Unterrichtsreihe (der Webquest) von jedem Teilnehmer per Fragebogen evaluiert, d. h. ausgewertet:

  • Was hat mir gefallen?

  • Was hat mir nicht so gut gefallen?

  • Was würde ich beim nächsten Mal anders machen? Verbesserungsideen/-vorschläge?

Hierbei geht es um

  • eine Reflexion des eigenen Lernverhaltens,

  • Hinweise an den Lehrer zur Verbesserung der Vorbereitung und Durchführung einer solchen Unterrichtsreihe und

  • darum, dass jeder Teilnehmer nach Auswertung der Fragebögen und Veröffentlichung der Ergebnisse auch ein Feedback seitens der Lehrkraft und der Mitschüler erhält ("Peer-Evaluation").


2. Leistungsbewertung

Da es sich um z. T. sehr persönliche Prozesse handelt, ist eine übliche Bewertung grundsätzlich nicht sinnvoll. Allerdings ist das Engagement eines jeden bei Betrachtung der Ergebnisse sehr schnell ersichtlich und muss in die Gesamtbewertung der Halbjahresleistung mit einfließen! Wie das genauer aussehen sollte, ist idealerweise am besten gemeinsam vorab zu klären!

   
 
 

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Ich wünsche Dir viele gute Ideen und ganz viel Freude beim Packen Deines Koffers!!!

 

   
   

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